Wenn du Local SEO „irgendwann mal“ machst, verlierst du heute Kundschaft an die Filiale zwei Straßen weiter. Local SEO ist kein Beauty-Projekt – es ist Kontrolle über die Entscheidung im Moment des Suchens.
1) Das Ziel: Google Maps Ranking, das Fußwege auslöst
Local SEO für Laden heißt nicht „mehr Website-Traffic“. Es heißt: mehr Anrufe, mehr Routen, mehr Türgriffe.
Der Hebel ist simpel: Google muss verstehen, wer du bist, wo du bist, und warum du relevanter bist als der nächste Anbieter.
2) Der 12-Hebel-Plan (Low Effort, hoher Effekt)
Hebel 1: NAP-Konsistenz (Name/Adresse/Telefon) – überall identisch
- Gleicher Name (kein „GmbH“ hier, „Shop“ dort)
- Gleiche Schreibweise der Straße (Str. vs Straße)
- Gleiche Telefonnummer (keine wechselnden Weiterleitungen)
Warum das wirkt: Du entfernst Zweifel – und Zweifel ist das, was Google bestrafen kann.
Hebel 2: Primärkategorie hart wählen, Nebenkategorien gezielt
Deine Kategorie ist dein „Markt“. Wähle sie, als würdest du eine Position im Regal besetzen.
Hebel 3: Öffnungszeiten = Waffe
- Standardzeiten korrekt
- Sonderzeiten (Feiertage!) eintragen
- „Heute geöffnet“ schlägt „vielleicht offen“ – jedes Mal.
Hebel 4: 12 Fotos, die Vertrauen erzeugen (nicht Kunst)
- Außenansicht (Tag/Nacht)
- Eingang (damit man dich erkennt)
- Innenraum (Orientierung)
- 3 Produkte/Leistungen
- Team/Atmosphäre (authentisch)
Hebel 5: Bewertungen: du brauchst System, nicht Glück
- 1 QR am Checkout: „30 Sekunden Feedback“
- 1 Satz Vorlage für Kunden (kein Betteln, klare Bitte): „Wenn Sie zufrieden waren: 1 kurze Google-Bewertung hilft lokalen Geschäften wirklich.“
Hebel 6: Bewertungsantworten mit Strategie
Antworte nicht höflich – antworte lenkend:
- Nenne Leistung + Ort (Keyword-Signal)
- Lade zu Wiederkehr ein
- Bei Kritik: kurz, lösungsorientiert, ohne Drama (Drama kostet Vertrauen)
Hebel 7: Lokale Inhalte (nicht Blog um des Blogs willen)
Erstelle 3 Seiten/Posts, die Menschen vor Ort suchen:
- „[Leistung] in [Stadtteil]“
- „[Produkt] nahe [Landmarke]“
- „[Problem] schnell lösen in [Stadt]“
Hebel 8: 3 lokale Backlinks (realistisch)
- Stadtteil-Verein, lokale Zeitung, Partnergeschäft Ein guter lokaler Link kann 20 generische übertrumpfen.
Hebel 9: Standort-Text auf Website (kurz, präzise)
Eine Landingpage pro Standort (auch bei 1 Standort):
- Adresse, Parken, ÖPNV
- „In 3 Minuten von…“ (Landmarken)
- Klarer CTA: Anrufen / Route / Öffnungszeiten
Hebel 10: FAQ-Snippets (die Fragen, die wirklich gestellt werden)
- „Kann ich spontan kommen?“
- „Gibt es Parkplätze?“
- „Welche Preise?“ FAQ ist nicht Support. FAQ ist Ranking-Futter.
Hebel 11: Postings im Unternehmensprofil (2×/Monat)
Nicht News. Anlass:
- „Diese Woche: …“
- „Nur bis Sonntag: …“ Knappheit wirkt – auch algorithmisch, weil Aktualität signalisiert.
Hebel 12: Messbar machen (sonst ist alles Theater)
Tracke:
- Anrufe
- Routen
- Website-Klicks
- Top-Suchbegriffe
3) Die Checkliste (copy/paste)
- NAP überall identisch
- Primärkategorie fix, 2–3 Nebenkategorien
- Öffnungszeiten + Sonderzeiten gepflegt
- 12 Fotos, davon 2 Außenansichten
- Bewertungsprozess am POS
- Jede Bewertung beantwortet (mit Ort/Leistung)
- 3 lokale Inhalte (Stadtteil/Problem/Landmarke)
- 3 lokale Backlinks
- Standort-Section auf Website
- FAQ (mind. 5 Fragen)
- 2 Posts/Monat
- Reporting-Notiz 1×/Monat
4) Der „unfaire“ Vorteil: Offline mit Online verknüpfen
Wenn du Local SEO nur digital denkst, verlierst du Momentum. Der Trick ist, Bewegung zu erzeugen.
Genau dafür ist ShopHunt gedacht: Standortbasierte QR-Kampagnen, die Menschen vom Weg in den Laden lenken.
- Für Retail: /business/industries/retail
- Für Gastro: /business/industries/restaurant-cafe
👉 Nächster Schritt: Zur Warteliste – damit du Pilot-Updates und frühe Konditionen bekommst.
