Google Unternehmensprofil optimieren klingt nach Fleißarbeit. In Wahrheit ist es ein Machtinstrument: Du kontrollierst, was Menschen sehen, bevor sie entscheiden.
1) Die Reihenfolge, die wirklich zählt (Maps-Ranking ohne Budget)
Wenn du alles „ein bisschen“ machst, bekommst du „ein bisschen“ Ergebnis.
Hier ist die Reihenfolge, die in der Praxis am häufigsten den größten Hebel bringt:
- Kategorie
- Öffnungszeiten/Sonderzeiten
- Fotos
- Bewertungen (und Antworten)
- Leistungen/Produkte
- Beiträge (Posts)
- FAQ/Fragen & Antworten
- Website-Landing + lokale Signale
2) Kategorie: Deine Positionierung im Regal
Wähle eine Primärkategorie, die deinen Umsatz beschreibt – nicht dein Ego.
Beispiel:
- Nicht „Beratung“, wenn du „Handy-Reparatur“ verkaufst.
- Nicht „Boutique“, wenn du „Schuhgeschäft“ bist.
Regel: Primärkategorie = Hauptumsatztreiber. Nebenkategorien = unterstützende Angebote.
3) Beschreibung: Kurz, lokal, überzeugend
Schreibe keine Roman-Beschreibung. Schreibe eine Entscheidungsformel:
- Was? (Leistung)
- Wo? (Stadtteil/Stadt)
- Warum du? (Beweis/Versprechen)
- Wie schnell? (Zeit/Verfügbarkeit)
Beispiel (Template):
„[Marke] ist Ihr [Leistung] in [Stadtteil]. Wir helfen mit [Vorteil 1] und [Vorteil 2]. Termine oft kurzfristig möglich – Route öffnen und vorbeikommen.“
4) Fotos: „Vertrauen auf Sicht“ – 12 Pflichtbilder
- 2× Außenansicht (Tag/Nacht)
- 1× Eingang (damit man dich erkennt)
- 2× Innenraum (Orientierung)
- 3× Produkte/Leistungen (nah, klar)
- 2× Team/Atmosphäre
- 2× Detailbilder (Qualität/Material)
Pro-Tipp: Benenne Dateien lokal, bevor du hochlädst (nicht „IMG_1837“), z. B. „schaufenster-laden-berlin.jpg“.
5) Bewertungen: Die 3-Satz-Strategie
Bewertungen sind Social Proof. Social Proof entscheidet in Sekunden.
So holst du Bewertungen ohne peinlich zu wirken:
- Frage direkt nach dem „Aha-Moment“: „War das heute hilfreich?“ → Ja → „Dann hilft uns eine kurze Google-Bewertung.“
- QR-Code am POS (klein, sauber, ohne Druck)
- 1 Reminder am Folgetag (nur einmal, nicht nerven)
Antworten auf Bewertungen (Template): „Danke, [Name]! Freut uns, dass [Leistung] für Sie in [Ort/Stadtteil] so gut geklappt hat. Wenn Sie wieder etwas brauchen: einfach vorbeikommen oder kurz anrufen.“
6) Produkte/Leistungen: Sichtbarkeit + Klarheit
Füge 5–10 Leistungen hinzu, so wie Menschen suchen:
- „… in meiner Nähe“
- „… schnell“
- „… Preis“
Vermeide interne Begriffe. Google belohnt Klarheit.
7) Posts: Aktualität signalisieren (2×/Monat reichen)
Posts sind nicht Social Media. Posts sind Relevanz-Signale.
Formate, die funktionieren:
- „Diese Woche: …“
- „Neu: …“
- „Nur bis …: …“
- „Häufige Frage: …“
8) Fragen & Antworten (Q&A): Vorwegnehmen, was sonst Zweifel wäre
Schreibe 5 Fragen, die Kaufbremsen lösen:
- „Kann ich ohne Termin kommen?“
- „Wie lange dauert es?“
- „Welche Zahlungsmethoden?“
- „Parken?“
- „Garantie/Umtausch?“
9) Messung: Was du monatlich prüfst
- Suchbegriffe → passen sie zu Umsatz?
- Routen/Anrufe → steigen sie?
- Fotos → wurden neue hinzugefügt?
- Bewertungen → Anzahl + Durchschnitt + Antworten
10) Der nächste Schritt: Besucher steuern, nicht nur gefunden werden
Wenn du gefunden wirst, aber niemand kommt, fehlt der Auslöser.
ShopHunt setzt genau dort an: QR-Kampagnen, die Menschen in deiner Umgebung aktivieren.
- Mehr Laufkundschaft für Retail: /business/industries/retail
- Mehr Gäste für Gastro: /business/industries/restaurant-cafe
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